Was ist Prävention?

Der Begriff leitet sich von dem lateinischen Wort "praevenire = zuvorkommen, verhüten" ab und beschreibt im Gesundheitsbereich individuelle und gesellschaftliche Maßnahmen zur Vermeidung von Krankheiten, deren Verschlimmerung oder zur Abschwächung von Krankheitsfolgen.

Meine Auffassung von Prävention:

Prävention, also Gesundheitsförderung, fängt dort an, wo sie hingehört: bei uns selbst.

Eigenverantwortliches Handeln und die Steigerung des Selbstwirksamkeitsbewußtseins in Bezug auf die Reduzierung von Risikofaktoren, die zur Entstehung von Krankheiten beitragen sind wichtige Bestandteile, wenn es darum geht, gesund zu sein, zu bleiben oder wieder gesund zu werden. 

Prävention ist keine Frage des Alters. Jeder kann zu jeder Zeit damit beginnen, etwas für sich und sein Wohlbefinden zu tun. Sei es bei der Ernährung, im Bereich Bewegung oder bei der notwendigen Entspannung und Stressbewältigung. 

Prävention bezieht sich nicht nur auf die körperliche Gesundheit, sondern auch auf das psychische Wohlbefinden. Körperliche Krankheiten können psychische Probleme bewirken und umgekehrt. Berücksichtigt werden sollte immer die ganzheitliche Betrachtung der Symptome in Zusammenhang mit Lebensweise, Umwelt- und Arbeitsbedingungen, Familie und anderen sozialen Kontakten.

Prävention macht Spaß. Wenn ich merke, dass mir, wenn auch nur kleine Veränderungen in meiner Lebensweise guttun, fühle ich mich einfach besser, leichter, leistungsfähiger.

Prävention macht kreativ. Es gibt unzählige Dinge, die ausprobiert werden wollen und jeder kann sich sein eigenes Modell zusammenstellen. 

Prävention hat nichts mit Verboten zu tun, sondern mit Möglichkeiten.

Prävention muss man allerdings selber aktiv betreiben - also:

                                                      DO IT!